Sarah Wiener lässt Veganer „schmoren“

„Was mich stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort“, sagte Sarah Wiener kürzlich in den Medien.Der immense Fleischkonsum sei in Industrieländern die größte Ernährungssünde: Er schade der Würde der Tiere und der Umwelt massiv. Die vegane Ernährung sei jedoch auch keine Lösung: „Denn leider rettet auch sie nicht die Welt. Sie garantiert noch nicht einmal eine gesunde und nachhaltige Ernährung.“ Vegan zu leben fördere weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach regionalen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln.

Produkte speziell für Veganer seien oft stark verarbeitet und schadeten der Umwelt damit in ähnlicher Weise wie die von Veganern angeprangerte Nahrungsmittelproduktion: Vegane Industrieprodukte ließen Böden erodieren, versauten das Klima und vergifteten das Wasser. „Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion.“Seitan-Truthahn, Soja-Burger und andere vegane Ersatzprodukte seien ein Tor für die Nahrungsmittelindustrie, um noch mehr künstliche, stark verarbeitete Lebensmittel minderer Qualität auf den Markt zu werfen, Sojamilch sei „in etwa so künstlich wie eine Cola.“Ob Veganer, Vegetarier oder Fleischesser: Laut Wiener sollte man auf saisonale, regionale Produkte zurückgreifen, um naturbewusst zu leben. Auch ein Stückchen Fleisch ab und zu sei kein Problem – „aus artgerechter Tierhaltung.“

Ich habe mich vor zwei Jahren für drei Monate vegan ernährt und festgestellt, dass diese Form der Ernährung laut Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) nicht zu meiner schwachen Konstitution passt. Seitdem kommt auch wieder Bio-Fleisch in meinen Aromapot von RIESS truehomeware by dottings. Auch Sarah Wiener kocht gerne mit den CO2-neutral erzeugten Töpfen aus Emaille.

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